Paarte kraftvolles Spiel mit viel Eleganz: die Pianistin Sina Kloke, die im Claas-Technoparc mit dem Studentenorchester Münster Brahms’ Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll zu Gehör brachte.
Bild: Heumüller

Der gewaltige Zuspruch ist schnell erklärt. Die Konzertbesucher wissen seit Jahren: Der stattliche Klangkörper aus jungen Erwachsenen garantiert Musikgenuss auf höchstem Niveau bei gleichzeitig überdurchschnittlichem Unterhaltungswert. Und erreicht damit nicht nur ein gesetzteres Publikum, sondern Besucher jeglichen Alters – für die meisten Veranstalter mit einem vergleichbaren Angebot ein unerreichter Traum.

Ein Blick über das Programm offenbarte sofort, warum das so ist. Mit Beiträgen von der Wiener Klassik über die Epoche der deutschen und französischen Spätromantik bis hin zur amerikanischen Musik des vorigen Jahrhunderts war das Who is Who aus 150 Jahren Musikgeschichte vertreten. Ein stilistischer Spagat, dessen Umsetzung hohes Können und große Flexibilität voraussetzt – für das Studentenorchester Münster eine gern angenommene Herausforderung, der es auch in allen Belangen gerecht wurde.

 

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Bernd Heumüller, Die Glocke, Montag, 23. Januar 2017